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Welthirntumortag 2026

Fortschritte in Neurochirurgie, Neuroonkologie und moderner Bildgebung

Am 8. Juni 2026 war Welthirntumortag und zeitgleich fand die 77. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie in Aachen statt. Hirntumoren sind sehr anspruchsvolle neuroonkologische Erkrankungen und erfordern eine interdisziplinäre Kooperation in der Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Auf der Jahrestagung haben zahlreiche wegweisende wissenschaftliche Vorträge gezeigt, dass sich die Neuroonkologischen Therapien stetig weiterentwickeln.

„Auch am Zentrum für Neuro-, Wirbelsäulen- und Nervenchirurgie des Christlichen Krankenhauses Quakenbrück wurden in den letzten Jahren die Strukturen weiterentwickelt, um die medizinischen Fortschritte in unsere tägliche Arbeit einzubinden“, erklärt der Leitende Zentrumsarzt Thomas Schmidt. „Damit können wir für unsere Patienten eine bestmögliche, den aktuellen Leitlinien folgende aber auch individualisierte Behandlung anbieten.

In unseren Operationssälen kommen bei neurochirurgischen Eingriffen ein modernes Mikroskop mit Tumorfluoreszenz, eine High-end Neuronavigation inklusive Fibertracking und das intraoperative Neuromonitoring zum Einsatz. Damit kann das gesamte erkrankte Tumorgewebe entfernt werden. Gleichzeitig werden die neurologischen Funktionen geschont.

Vorausgehend werden die Patienten in unserer ambulanten Sprechstunde von unserem Team umfassend individuell beraten. Diese ist eingebunden in ein interdisziplinäres Tumornetzwerk mit unseren Partnern aus den Bereichen Neuroonkologie, Neuropathologie, Strahlentherapie, Radiochirurgie, Neurologie und Neuroradiologie. Um die Patienten voll umfassend zu betreuen, können wir im Bedarfsfall auch in den Gebieten der Neuropsychologie und Psychoonkologie professionelle Unterstützung anbieten.“